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nazidemo Um 14 Uhr waren erst wenige Demonstranten nach Hausen oder Rödelheim durchgedrungen. Auf dem Foto nicht zu sehen ist der Zaun mit dem die Strasse abgesperrt war. Alle 2-3 Meter stand ein Polizist.

Wir waren schon lange auf Nebenwegen durch Niddapark und an der Nidda entlang unterwegs gewesen. Ein Muss, da durch die Besetzung der S-Bahn nichts mehr ging: Weder bei den rechten Demonstranten, wenige kamen durch, dort versammelte man sich zu dieser Zeit immer noch, wo es doch schon um 13 Uhr starten sollte. Noch bei den Gegendemonstranten: 100 bis 200 waren am Fischstein. Es wurden bald mehr und die Polzisten vermehrten sich ebenso. Rasante Einkesselungsmanöver hielten die Gegendemonstranten in Bewegung. Die Polizei bekam dann auch Unterstützung vom SEK, die in ihren schwarzen Uniformen an Darth Vader ohne Umhang erinnerten. Wir versuchten uns und den Hund immer ausserhalb der Manöverzonen zu positionieren. Per Telefon kamen Neuigkeiten, die uns eine RadioX-hörende Freundin weiterleitete.

Wir blieben nicht bis zum Schluß, vielleicht sind wir zu alt für diese Form der Proteste, vielleicht hätten wir einfach zur Kundgebung am Römer gehört. Ich will es eigentlich nicht glauben, auch wenn der nette rothaarige Protestler, der neben mir auf dem Randstein hockte, mich siezte, als er mich schüchtern ansprach.