Es ist interessant mitzuerleben, wie sich ein Stadtviertel, ein Straßenzug, verändert. Seit über vier Jahren wohne ich nun im Quartier, einmal bin ich innerhalb des Viertels in Sachsenhausen umgezogen.
Zu Beginn gab es in der Brückenstrasse zwei Lebensmittelläden, einen Türken und einen Portugiesen, eine alteingesessene Bäckerei, eine alteingesessene Metzgerei, einen hippen Friseur, einen hippiesk anmutenden Goa-Klamotten- und Kruschelladen, einen Hanf-Shop, eine Kriminal-Buchhandlung, eine Apotheke. Mindestens 2 bis 3 Läden stehen immer leer, allerdings wechselte es welche das nun waren.
Ein ehemaliges französisches Bistro wurde von einem Thai bezogen, knapp zwei Jahre später war der wieder weg, kaum Kunden, nun ist da ein florierendes Wein-Bistro drin. Für drei Jahre gab es ein Zwischenspiel ein Digital-Foto-Studios, da waren aber auch nie Kunden zu sehen, was da nun rein kommt ist unklar. Der Hanf-Shop ging weg, der Internet-Game-Laden, der folgte, konnte sich nicht halten, das Schaufenster-Atelier war dann auch nicht mehr da; es sah ein bisschen düster aus.
Dann macht plötzlich „Lieblingsstücke“ auf. Sehr schick, für junge Konsumenten mit Design-Appeal, ein Lifestyle-/Modeladen in Pink. Kurz danach folgt ein anderer Modeladen von Jungdesignern, incl. Piercing- und Tätowierungsangebot. Der hippe italienische Friseur zieht um, zwei Läden weiter, und ist nun noch hipper. Zuletzt macht „Ichwareindirndl“ auf. Ein Modeladen, in dem alte Stoffe und Kleider um- und neugenäht werden, aufwendig bestickt, sehr hübsch. Daneben (hier war zuvor der türkische Lebensmittelladen) macht dann bald das langerwartete neue Café auf, genau für die Zielgruppe der neueröffneten Modeläden und dort wo vorher Hippie-Mode verkauft wurde, zieht bald „Goya Goya“ hin, bisher noch im Nordend ansässig. Und eine persischen Feinkostladen gibt es hier nun auch, hell, an einen klassischen Konfisserieladen erinnernd, mit persischen Süssigkeiten und Kaffeeröstungen.
Modeläden und Cafés, zwei Plattenläden gibt es ja schon, ein frischer Wind scheint durch die alte Brückenstrasse zu wehen. Oder ist es doch nur Luftzug? Haben wir hier eine Entwicklung oder nur einen kurzlebigen Trend? Abzuwarten bleibt es. Die neuen Ladenbesitzer vertrauen darauf, der Erfolg ihrer Läden hängt ein bisschen davon ab.
Zu Beginn gab es in der Brückenstrasse zwei Lebensmittelläden, einen Türken und einen Portugiesen, eine alteingesessene Bäckerei, eine alteingesessene Metzgerei, einen hippen Friseur, einen hippiesk anmutenden Goa-Klamotten- und Kruschelladen, einen Hanf-Shop, eine Kriminal-Buchhandlung, eine Apotheke. Mindestens 2 bis 3 Läden stehen immer leer, allerdings wechselte es welche das nun waren.
Ein ehemaliges französisches Bistro wurde von einem Thai bezogen, knapp zwei Jahre später war der wieder weg, kaum Kunden, nun ist da ein florierendes Wein-Bistro drin. Für drei Jahre gab es ein Zwischenspiel ein Digital-Foto-Studios, da waren aber auch nie Kunden zu sehen, was da nun rein kommt ist unklar. Der Hanf-Shop ging weg, der Internet-Game-Laden, der folgte, konnte sich nicht halten, das Schaufenster-Atelier war dann auch nicht mehr da; es sah ein bisschen düster aus.
Dann macht plötzlich „Lieblingsstücke“ auf. Sehr schick, für junge Konsumenten mit Design-Appeal, ein Lifestyle-/Modeladen in Pink. Kurz danach folgt ein anderer Modeladen von Jungdesignern, incl. Piercing- und Tätowierungsangebot. Der hippe italienische Friseur zieht um, zwei Läden weiter, und ist nun noch hipper. Zuletzt macht „Ichwareindirndl“ auf. Ein Modeladen, in dem alte Stoffe und Kleider um- und neugenäht werden, aufwendig bestickt, sehr hübsch. Daneben (hier war zuvor der türkische Lebensmittelladen) macht dann bald das langerwartete neue Café auf, genau für die Zielgruppe der neueröffneten Modeläden und dort wo vorher Hippie-Mode verkauft wurde, zieht bald „Goya Goya“ hin, bisher noch im Nordend ansässig. Und eine persischen Feinkostladen gibt es hier nun auch, hell, an einen klassischen Konfisserieladen erinnernd, mit persischen Süssigkeiten und Kaffeeröstungen.
Modeläden und Cafés, zwei Plattenläden gibt es ja schon, ein frischer Wind scheint durch die alte Brückenstrasse zu wehen. Oder ist es doch nur Luftzug? Haben wir hier eine Entwicklung oder nur einen kurzlebigen Trend? Abzuwarten bleibt es. Die neuen Ladenbesitzer vertrauen darauf, der Erfolg ihrer Läden hängt ein bisschen davon ab.
tinowa - am Dienstag, 8. März 2005, 09:33 - Rubrik: Wohnzimmer