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Während der nächsten drei Monate stehen einige wichtige Termine ins Haus, manche lange erwartet, andere erst jetzt konkretisiert:

5. März 2008 - 19:00 Uhr: Eröffnung der Ausstellung "Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog", bei der ich eine der drei Kuratorinnen bin (Museum für Kommunikation Frankfurt).

12. April 2008 - 16:00 Uhr: ein Vortrag mit Titel "Vernetzte Erinnerung" zu den verschiedenen Möglichkeiten für autobiografisches Erzählen im Internet (Museum für Kommunikation Frankfurt)

26. Mai 2008 - 14.30 Uhr: ein Vortrag bei der MAI-Tagung, das Ganze heißt dann: "Weblogs im Museum - Sinnvolle Einsatzmöglichkeiten, Beispiele und ein Erfahrungsbericht über ein Ausstellungsweblog" (Sprengel Museum Hannover)

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altar

Etwa vor etwa zehn Jahren bin ich in einer Ausstellung von Manfred Stumpf gewesen. In der ak-Galerie in der Gartenstraße. Imitatio Christi: Reste einer szenischen Darstellung fanden sich im Galerieraum sowie großformatige Arbeiten auf Papier an den Wänden. Alles weiß und schwarz, die Zeichnungen streng. Asketisch. An einem Mönch wollte man denken als man ihn dann sah. Er erzählte, die Zeit in einer Werbeagentur hätte seine Stil "versaut".
Heute: viele Leute, flüchtigere Linien, auf Landkarten, auch Farbe. Und immer noch Esel. Immer noch Christi. Eine Passion zur Passion.

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Auf dem Weg zurück

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Städelmuseum: Ich würde auch nicht stundenlang in einer endlos wirkenden Schlange stehen wollen. Nur wie kam das Kind da hoch?
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Städelschule: Schmoren im eigenen Saft. Die Köchin auf dem Plakat und die Mensa als Malerei. Bon appetit!

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Mainkai an der Großmarkthalle

Anonyme8_front_721 Aus der Ausschreibung: "Einen Abend und zwei Tage lang werden ca. 300 internationale Zeichnungen gezeigt, deren Autoren anonym bleiben. Vor der eigentlichen Ausstellung wird ein internationaler Aufruf zur Teilnahme im Internet geschaltet. Aus allen Einsendungen werden ca. 300 Arbeiten ausgewählt; Alle ausgestellten Zeichnungen können zu einem symbolischen Einheitspreis von 150 Euro während der Ausstellung erworben werden. Die Arbeiten werden dem Käufer direkt vor Ort ausgehändigt und der Name des Künstlers wird im Gegenzug an der entstehenden Leerstelle an der Wand angebracht."

Ausstellungsort:
blütenweiss zu Gast bei
meinblau e.V.
Berlin

Für Anonyme Zeichner N° 8 können noch bis 6. März Zeichnungen per Post eingesandt werden.

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Aussicht vom Museum

kirgisistan_stamp1Im "Kyrgyz National Museum of Fine Arts" (Kirgisischen Nationalmuseum für bildende Künste) soll ab Ende März eine Ausstellung mit zeitgenössischer Kunst zum Thema "Utopie des Raums" gezeigt werden. Doch die zwei deutschen Künstler Lätitia Norkeit und Maxim Neroda hatten es schwer, Sponsoren für das Projekt zu finden. Wie nun sollten sie mit wenig finanziellen Mitteln an zeitgenössische Kunst kommen? Hier war die Idee für "Päckchen für Kirgisistan" geboren. Im Dezember stand im Aufruf des Portal Kunstgeschichte: "Daher rufen sie nun Künstler weltweit per Email und Website auf, ihre Kunst zum Thema »Utopie des Raums« als Päckchen oder Brief in die ferne kirgisische Hauptstadt Bishkek zu verschicken und Teil einer Ausstellung werden zu lassen."
Wenn man mittlerweile auf die Webseite von www.paeckchen.org geht, lässt sich ablesen, dass das Konzept wohl gefruchtet hat: "Aufgrund der unerwartet hohen Anzahl von Einsendungen, sehen wir uns von nun an gezwungen, zusammen mit dem Museum eine Vorauswahl vorzunehmen. Bitte senden Sie uns per E-Mail einen kurzen künstlerischen Lebenslauf und die Beschreibung der geplanten Arbeit bzw. ein Foto zu. Sollten Sie eine Webseite haben, würde es ausreichen, diese anzugeben."

Noch bis 15. Februar können Einreichungen abgeschickt werden.

DAS ARCHIV ist ein Magazin für Post- und Telekommunikationsgeschichte. Es erscheint viermal im Jahr, jedesmal mit einem anderen Themenschwerpunkt. Nicht unbeeinflußt von der Ausstellungsmitarbeit letztes mmsJahr bei der Forums-Ausstellung zu "Digitale Souvenirs" ist im aktuellen Heft mit dem Thema "Kartengrüße" ein Text von mir erschienen: "Message received. Digitale Postkarten? Formatvielfalt für Urlaubsgrüße"

(Foto: aus der SMS-Sammlung zur Ausstellung)

Man sollte ja keine Wortschöpfungen mit 2.0 oder 3.0 oder welche Zahl auch immer benutzen. Aber wenn es dann so gut passt, wird man schwach. So ist der Inbegriff des "Kurators 2.0" ein Projekt des Nederlands Instituut voor Mediakunst: Curator for One Day. In der noch bis Februar 2008 gezeigten Video Vortex-Ausstellung kann jeder für einen Tag Kurator werden. Allerdings im eingeschränkten Maße: Sechs Videos kann man sich aus dem Videobestand des Instituut voor Mediakunst zusammensuchen, die dann für einen halben Tag in der Ausstellung laufen. Noch sind 5 Termine frei. Nie war es leichter Kurator zu werden.
Curatorforoneday
Allerdings sind nur 30 Sekunden zur Ansicht verfügbar. Manche der Videos kann man einfacher und komplett bei Youtube anschauen (4).

Am 23. Januar 2008 ab 13 Uhr:
(1) "Charismatic Fates & Vanishing Dates" von Sara Rajaei
(2) "Still live with flowers" von eddie d
(3) "Video Schetsboek" von Pink
(4) "Mi Cocina" von eddie d
(5) "Underscan" von Nancy Holr
(6) "Saeftinghe" von Jacco Olivier

(via HOME MADE LABOR)